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Gemeinde Glattbach  |  E-Mail: poststelle@glattbach.bayern.de  |  Online: http://www.glattbach.de

Neuigkeiten aus dem Museum KW 45 / 2013

Wir nehmen das 25 jährige Jubiläum zum Anlass eine Art Rechenschaftsbericht über die Arbeit und die Aktivitäten im Museum, bzw. im Museumsarchiv/Depot zu geben.

 

Archiverweiterung/Umbau, Schulstraße 2

Gemäß Gemeinderatsbeschluss wurde unserem Antrag auf Vergrößerung der Holzbalkendecke im 1.OG um ca. 16 m² zugestimmt. Bis auf die Demontage eines Brüstungsgeländers durch die Bauhofmitarbeiter wurden alle anfallenden Arbeiten durch die Museumsleitung durchgeführt.

 

Folgende Arbeiten sind angefallen:

Aufmaß, Planung, Projektierung und Durchführung der Maßnahme, Bauleitung während der Montage, Kauf und Verlegung von 16 m² Teppichfliesen, sowie von 3 Jalousien für die Fenster. Planung und Montage von 2 Verkleidungselementen aus Holz (Fa. Deller) zwischen neuer Decke und angrenzender Dachverkleidung.

Nachdem die vom Musikverein gelagerten alten Bühnenelemente im 1.OG entfernt waren, konnten die alten, vorhandenen Regalteile vom Gemeindearchiv aufgebaut und montiert werden. Ebenso wurden einige vorhandene Tische (aus der Schule) für unsere Zwecke verwendet. Abschließend wurde unser „Büro“ und die Fotoabteilung vom EG ins 1.OG umgezogen.

 

Durch die erweiterten Lagermöglichkeiten ist nun ein rationelleres Arbeiten möglich, wir müssen nicht mehr jedes Stück mehrfach in die Hand nehmen.

Alle statisch relevanten Arbeiten und Planungen wurden von Statiker Thomas Wombacher geprüft.

 

Während den Arbeiten wurde ein partieller Holzwurmbefall an der vorhandenen Treppe festgestellt. Die Treppe wurde von uns behandelt und instandgesetzt.

 

Mittelfristig sollte für das Archiv eine Erneuerung der Fenster eingeplant werden und (nach Prüfung durch Ing. Büro) eine Alternativbeheizung, also nicht mit Nachtspeicheröfen, berechnet werden.

 

Der Gemeinderat stimmte einer vorgeplanten Summe für den Umbau in Höhe von 4400.--€ zu. Insgesamt benötigt wurden 4460.-- € zuzüglich Arbeitsstunden Bauhof/E-Werk.

 

Archiv KM vorher Archiv KM nachher

vorher                                                                                                                       nachher

 

Renovierungen und bauliche Maßnahmen im und am Museum

Hier wurden vom Gemeinderat für die Instandsetzung und Lackierung von 9 Türgewänden die Arbeiten genehmigt. Durch Verhandlungen mit der Fa. Ibadov, die die Arbeiten in eine „ruhige“ Zeit legte, brauchten nur 1050.- € ausgegeben werden.

 

Durch Mauersalze etc. löst sich im Sockelbereich der Fassade immer wieder der Farbanstrich und teilweise der Verputz a. Hier haben wir einen Tiefgrund vorgestrichen und dann die Fassade mit entsprechender Farbe ausgebessert. Allerdings wird dies nicht von Dauer sein, sondern dient hauptsächlich der optischen Verbesserung.

 

Fassade KM vorher Fassade KM nachher 

vorher                                                                                                                       nachher

 

Durch den Bauhof wurden im Museumskeller einige Gegenstände, die dort nicht hingehörten(Webstuhl, Betstuhl, Steinkreuz etc.) entfernt und in andere Räume verbracht.

 

Für das Dachgeschoss des Museums wurden einige Regale gekauft und aufgestellt. Hier können wir Krippen, die im Rahmen von Umgestaltungen aus den Vitrinen entfernt werden, in vorhandene Boxen, auf den Regalen zwischenlagern.

 

Ebenso lagern wir hier die vielen zum Verkauf vorgesehenen Bücher, Schriften, Postkarten aus vergangener Zeit, die noch im Museumsbestand sind. 

 

Kurz- bzw. mittelfristig sollten (nach evtl. Besichtigung durch Architekt Bauausschuss) folgende Reparaturen, Renovierungen im Museum durchgeführt werden.

 

Innenräume:

Beseitigung der Risse, Neuanstrich der Wände und evtl. der Vitrinen

 

 

Außenbereich:

Frostschäden 3

Die Sandsteinaußentreppe hat immer mehr Schäden durch Frost und Rost an den Geländern, die Ziegelabdeckung an der Mauer zum Anwesen Englert ist teilweise schadhaft. Beide Punkte wurden von uns schon einmal angesprochen, zumindest im Außenbereich besteht Handlungsbedarf.

 

 

 

Frostschäden 2  Frostschäden 1

 

 

Museumssicherheit

Im Museum, sowie im Museumsdepot, das im alten Feuerwehrhaus untergebracht ist, waren bislang keine Rauchmeldeanlagen vorhanden. Durch die Montage von einzelnen Funkrauchmeldern, die bei Rauchentwicklung bzw. Brand, an eine Zentrale mit Alarmsirene und Blinkleuchte melden, wurde die Gebäudesicherheit enorm verbessert. Montiert wurden die Komponenten durch unseren neuen Elektriker Andreas Ebert, der auch Spezialist für Alarmanlagen ist. Da das Museum bzw. Depot nicht fortwährend durch Personal kontrolliert werden kann, ist die Investition in den vorbeugenden Brandschutz sehr wichtig. Der Gemeinderatsbeschluss wurde somit umgesetzt. Erfreulich ist auch, dass diese Maßnahme zum größten Teil mit einer Spende vom E-Werk Goldbach-Hösbach (1500- €) finanziert werden konnte. 

 

Neuanschaffungen, Spenden 2013

 

Nach 25 Jahren konnte das Museum erstmalig eine Krippe vom 5. Kontinent Australien erwerben. Durch viele Recherchen und weltweite Kontakte ist es uns gelungen, über eine deutsche Frau, die in Papua-Neuguinea lebt, eine von einem eingeborenen Schnitzer hergestellte Krippe zu bekommen. Papua-Neuguinea gehört als zweitgrößte Insel der Welt zum australischen Kontinent.

 

Australien Krippe

 

Diese 15 teilige Krippe stellt zum 25 jährigen Jubiläum das „Highlight“ der Ausstellung das. Um dieses außergewöhnliche Teil optimal zu präsentieren, wurde eine 3,65 m lange und 1,80m hohe Fototapete auf Pressspanplatten montiert und als Hintergrund eingebaut. Durch die schiefen Wände des 270 Jahre alten Hauses, war dies mit größten Schwierigkeiten verbunden. Beim Anbringen der Tapete erhielten wir unentgeltliche Hilfe durch die Firma Ibadov, der 3 Std. mithalf. 

 

Eine weitere, etwas „andere“ Krippe ist die Darstellung der Geburt bei den Inuit (Eskimos). Wir haben die geschnitzten ca. 12 cm hohen Figuren bzw. Tiere in eine vom Museumsleiter gebaute Winterlandschaft mit Eisbergen, Eismeer und Iglu integriert.

 

Eskimo Krippe

 

Zum ersten Mal, ist die Menschwerdung Christi in der Nachbildung des Forsthauses (zwischen Aschaffenburg und Schmerlenbach) zu besichtigen.

Mit allerlei Tieren und bäuerlichem Gerät, versuchten wir, eine der Umgebung angepasste Stimmung zu erreichen.  

 

Forsthaus Krippe

 

 

 

(Gebäude: Geschenk von Fam. Prakesch, Hösbach,

Renovierung durch Krippendoktor Michael Junker, Glattbach,

Figuren aus Museumsbestand)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An Spenden erhielten wir aus dem Nachlass der Schwester von Schweitzer Bernhard (die Pfarrhaushälterin war) ca. 15 kleine Krippendarstellungen, div. Bilder etc.

Aus einer Haushaltsauflösung schenkte uns Henriette Maier ebenfalls eine Krippe für das Museum

 

Iglauer Krippe

Es stand zwar schon außerhalb unserer Verantwortung im Main Echo, war aber in einigen Passagen falsch. Nach vorangegangener umfangreicher Vorbereitung und Schriftverkehr konnten wir im August im Diozösanmuseum Bamberg mit unserem VW-Bus und Anhänger die große Iglauer Krippe (ca. 400 Figuren und etliche Gebäude, alles ca. 120 Jahre alt) abholen. Diese soll im Jahr 2014 aufgebaut werden. Die aufgebaute Krippe wird ca. 1,40 m hoch sein. Dazu muss eine entsprechende Unterkonstruktion und „Einhausung“ angefertigt werden. Die Kosten dafür (ca. 3580.-€) wurden vom Gemeinderat im Febr. 2013 genehmigt, aber noch nicht ausgegeben. Sponsorenzusagen in Höhe von 700-800.-€ liegen zurzeit vor.

 

Vorher nicht bekannt war, dass die Krippenlandschaft nur noch in einigen, losen Einzelteilen vorhanden ist. Die Landschaft mit Bergen, Begrünung, Wegen, Gewässern und Plätzen muss neu gefertigt werden. Dazu ist Modellbaumaterial erforderlich. Den Kostenaufwand dafür schätzen wir auf ca. 2500 €. Wir bemühen uns um Sponsoren (auch die Gemeinderäte sollten hier tätig werden). Trotzdem sollte die Gesamtsumme (3580 + 2500 =) ca. 6000.- € im Haushalt 2014 mit eingeplant werden. Für den Aufbau liegen uns Zusagen für Mithilfe von einigen Krippeninteressierten vor.

 

Programm im Jubiläumsjahr

Die geplanten Programmpunkte für die Feierlichkeiten zum 25. Jubiläum sind auf dem Flyer zu ersehen.

 

25 Jahre KM - Einleger Programm

 

Von uns wurden die diversen Punkte soweit als möglich vorbereitet bzw. wir sind zurzeit noch dabei, gewisse Details abzustimmen. Es ist auf jeden Fall sehenswert, auch die kleine Sonderausstellung „Papierkrippen“, sowie die weiteren Neuheiten zu besichtigen. Auch die Ausstellung im Gewölbe bietet einige Höhepunkte.

 

Entwurf Bildhauer 1  Entwurf Bildhauer 2

Modellvorstellung der Krippenskulptur durch Hanspeter Wedlich

 

In der Saison 2013/2014 erwarten wir evtl. den 50.000 Besucher im Museum. Hierfür haben wir ein kleines Geschenk vorbereitet. 

 

Internet:

Unsere Seite als Link auf der Gemeinde Homepage wird regelmäßig gepflegt und Events und Termine eingestellt. Das Krippenmuseum ist auch in Facebook angemeldet und auch hier erscheinen regelmäßig neue Infos.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Jürgen + Leni Stenger

Museumsleitung

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